Burg Stolpen


    

Die Burg Stolpen wurde an der Grenze der Markgrafschaft Meißen, am Kreuzungspunkt alter Fernwege auf einem Basaltkegel als hölzerne Befestigung erbaut und ist seit 1222 urkundlich im Besitz der Meißner Bischöfe. Sie diente als Eckburg gegen das Königreich Böhmen und Gegengewicht zur Burg Hohnstein. 1556 gelangten Burg Stolpen, Stadt und Amt Stolpen in den Besitz der Kurfürsten von Sachsen. Im 18. Jahrhundert diente die Burg Stolpen als Staatsgefängnis, u.a. war hier auch die Geliebte August des Starken, Gräfin Cosel, von 1716 bis zu ihrem Tode 1765 inhaftiert. Auch Napoleon nutzte die Burg als Verteidigungsanlage. Von der Burg können weite Aussichten über die Umgebung und das Wesenitztal genossen werden.

Heute sind ein historisches Museum, die Waffensammlung, der Burghof, der Marstall, die Folterkammer, Kornbauten, der Coselturm und der Siebenspitzenturm, Burgverliese und der 82 m tief in Basalt getriebene Brunnen zu besichtigen.




Zurück