Rechtliches


Für die Kirche

Gehen Sie vor allem rechtzeitig zu Ihrem Pfarrer um einen Termin mit ihm zu sichern. Sprechen Sie ab, wie die Trauzeremonie verlaufen soll, welche Musik Sie wünschen und ob Sie in der Kirche fotografieren können.
Der Pfarrer braucht vor der Trauung Ihre Taufscheine, die nicht älter als sechs Monate sein dürfen. Weiterhin brauchen Sie Ihre Personalausweise, die Bescheinigung über das Aufgebot beim Standesamt oder die Heiratsurkunde.


Der Güterstand

Normalerweise leben Eheleute - falls sie nichts anderes vereinbart haben - in einer Zugewinngemeinschaft. Das heißt: Was jeder Ehepartner in die Ehe gebracht hat, bleibt weiterhin ein Eigentum. Alles, was beide Partner zusammen erwirtschaften, gehört dagegen zum gemeinsamen Vermögen.
Andere Formen des Güterstandes - Gütertrennung oder Gütergemeinschaft bedürfen einer notariellen Vereinbarung.


Der Familienname

Es gibt fünf Möglichkeiten, wie man sich nach der Hochzeit benennt:

  1. Frau Meier + Herr Schmidt = Frau Schmidt + Herr Schmidt
    Das gilt auch für die Kinder.
  2. Frau Meier + Herr Schmidt = Frau Meier + Herr Meier
    Das gilt auch für die Kinder.
  3. Frau Meier + Herr Schmidt = Frau Meier- Schmidt + Herr Schmidt
    Die Kinder heißen dann Schmidt.
  4. Frau Meier + Herr Schmidt = Frau Meier + Herr Schmidt - Meier
    Die Kinder heißen dann Meier.
  5. Frau Meier + Herr Schmidt = Frau Meier + Herr Schmidt
    Die Kinder heißen dann Meier oder Schmidt.

Die Steuerklasse

Bei der Hochzeit ändert sich auch die Steuerklasse. Hatten Sie beide bisher als Ledige die Steuerklasse I, werden Sie jetzt anders eingestuft. Bei etwa gleich hohem Einkommen sollten beide Steuerklasse IV wählen. Ist eines Ihrer Einkommen wesentlich höher, sollte sich der Höherverdienende in Klasse III, der weniger Verdienende in Klasse V einstufen lassen. Nach der Eheschließung können Sie dann einen gemeinsamen Lohnsteuer- Jahresausgleich beim Finanzamt beantragen.


Zurück